Kurz beantwortet: Der Rundgang kommt als iframe in die Seite, in WordPress in einen Block vom Typ Individuelles HTML. Wer ihn direkt einbindet, lädt vor dem ersten Klick rund 234 Kilobyte nach und legt beim Besucher eine Kennung im lokalen Speicher ab, was nach § 25 TDDDG einwilligungspflichtig ist. Eine Vorschaufassade mit Klick löst beides.
Eine Einbettung ist ein Fenster im eigenen Seitenquelltext, in dem eine fremde Seite läuft. Beim 3D-Rundgang steckt in diesem Fenster der Matterport-Player, während Adresszeile, Menü und Kontakt Ihre Seite bleiben. Diese Seite behandelt die Einbindung auf der eigenen Website. Wie der Rundgang ins Portal-Inserat kommt, steht im Ratgeber zu ImmoScout24; was ein Rundgang generell kostet, im Kostenratgeber; wie ein Termin abläuft, unter virtuelle Besichtigung. Wer erst noch wissen will, was hinter der Technik steckt, findet das unter Was ist Matterport.

Wie binde ich einen 3D-Rundgang technisch in meine Website ein?
Sie brauchen zwei Dinge: die Adresse der fertigen Tour und eine Stelle in Ihrer Seite, an der HTML erlaubt ist. Der Einbettungscode ist ein iframe, also ein Rahmen mit Quelladresse, Breite, Höhe und den Freigaben für Vollbild und Bewegungssensor. Ohne diese Freigaben startet der Rundgang zwar, Vollbild und Kreiselsteuerung auf dem Handy fehlen dann aber.
Ein funktionierender Rahmen sieht so aus, hier mit der SCANWERK-Beispieltour:
| Bestandteil | Wert | Wozu |
|---|---|---|
| src | https://my.matterport.com/show/?m=<Modell-ID>&play=1&lang=de | Adresse der Tour, play=1 startet ohne Zwischenklick, lang=de setzt die
Oberfläche auf Deutsch |
| allow | fullscreen; xr-spatial-tracking; gyroscope; accelerometer | Vollbild und Sensorsteuerung auf Mobilgeräten |
| loading | lazy | der Rahmen lädt erst, wenn er in Sichtweite kommt (MDN, Attribut loading) |
| Seitenverhältnis | 16:9 über CSS aspect-ratio |
verhindert Layoutsprünge beim Nachladen |
Eine feste Höhe in Pixeln ist der häufigste Fehler dabei. Auf dem Handy entsteht daraus entweder ein Briefschlitz oder ein Rahmen, der aus der Seite läuft. Mit einem Seitenverhältnis statt einer festen Höhe passt sich der Rundgang jeder Breite an.
Was lädt und speichert ein eingebetteter Rundgang, bevor jemand klickt?
Wir haben das an unserer eigenen Beispieltour gemessen, Modell qGd7Ckbmhv6, am 3. September 2026. Der reine Aufruf der Player-Adresse überträgt 82.851 Byte HTML und dazu drei Programmbibliotheken mit zusammen 157.154 Byte, komprimiert gemessen. Das sind rund 234 Kilobyte, und die 3D-Geometrie und die Panoramabilder sind darin noch nicht enthalten.
Interessanter ist, was im Browser des Besuchers zurückbleibt. Cookies setzt der Player in dieser
Messung keine. Er legt aber im lokalen Speicher einen Eintrag namens
sc_anonymous_id mit einer zufälligen Kennung an, und zwar ohne dass der Besucher
irgendetwas angeklickt hat. Angesprochen werden dabei drei Matterport-Adressen, darunter
events.matterport.com, das nach Namen und Verhalten Nutzungsereignisse entgegennimmt.
| Messwert vor der ersten Interaktion | Direkte Einbindung [KB bzw. Anzahl] | Zwei-Klick-Fassade [KB bzw. Anzahl] |
|---|---|---|
| Übertragene Startlast [KB] | 234 | Größe des Vorschaubildes |
| davon HTML-Dokument [Byte] | 82.851 | 0 |
| davon Programmbibliotheken [Byte] | 157.154 | 0 |
| Gesetzte Cookies [Anzahl] | 0 | 0 |
| Einträge im lokalen Speicher [Anzahl] | 1 (sc_anonymous_id) | 0 |
| Kontaktierte Matterport-Adressen [Anzahl] | 3 | 0 |
Alle Werte vor der ersten Nutzerinteraktion, Modell qGd7Ckbmhv6, komprimiert übertragen. 3D-Geometrie und Panoramabilder sind darin nicht enthalten.
Das ist der Punkt, den die meisten Anleitungen auslassen. Wer seine Website nur nach Cookies durchsucht, findet hier nichts und hält die Einbindung für unbedenklich.
Brauche ich für die Einbindung eine Einwilligung?
Bei direkter Einbindung ja. § 25 Absatz 1 des Telekommunikation-Digitale-Dienste- Datenschutz-Gesetzes formuliert es ohne das Wort Cookie: Die Speicherung von Informationen in der Endeinrichtung des Endnutzers oder der Zugriff auf dort gespeicherte Informationen sind nur zulässig, wenn der Endnutzer auf Grundlage klarer und umfassender Informationen eingewilligt hat. Ein Eintrag im lokalen Speicher ist genau das.
Absatz 2 nimmt davon aus, was technisch unbedingt erforderlich ist, damit ein ausdrücklich gewünschter Dienst funktioniert. Genau daran hängt die Zwei-Klick-Lösung: Wer auf die Vorschau klickt, wünscht den Rundgang ausdrücklich. Wer nur die Seite aufruft, hat nichts gewünscht.
Das Gesetz trägt inzwischen das Kürzel TDDDG. Wer nach dem früheren Namen TTDSG sucht, findet denselben Text: Die amtliche Fundstelle liegt bis heute unter der alten Adresse, trägt im Kopf aber schon den neuen Titel.
Wie baue ich eine Zwei-Klick-Lösung, die beides löst?
Das Prinzip ist alt und funktioniert unverändert: Die Seite zeigt statt des Players ein Vorschaubild, einen Startknopf und einen Satz darüber, was beim Start passiert. Erst der Klick baut den iframe. Bis dahin geht keine Anfrage an Matterport, es wird nichts im Browser abgelegt, und die Startlast der Seite bleibt bei der Größe des Vorschaubildes.
Drei Punkte entscheiden darüber, ob die Fassade sauber ist. Der Hinweistext muss den Anbieter beim Namen nennen und sagen, dass beim Start eine Verbindung zu dessen Servern entsteht. Das Vorschaubild muss lokal auf Ihrem Server liegen und darf nicht vom Anbieter nachgeladen werden, sonst geht die Anfrage doch schon vorher raus. Und der Startknopf braucht einen echten Fokusrahmen, damit er auch mit der Tastatur bedienbar bleibt.
Auf unserer eigenen Startseite läuft die Beispieltour genau so. Das ist keine Theorie aus einem Ratgeber, sondern die Fassung, die wir selbst benutzen.
Wie binde ich den Rundgang in WordPress ein?
Im Block-Editor fügen Sie an der gewünschten Stelle einen Block vom Typ Individuelles HTML ein
und setzen den iframe hinein. Der Editor entfernt den Code nicht, solange Ihr Benutzerkonto die
Berechtigung unfiltered_html hat, was bei Administratoren einer Einzelinstallation der Fall
ist. In einem Multisite-Netzwerk fehlt sie regelmäßig, dann verschwindet der Rahmen beim
Speichern.
Im klassischen Editor gilt dasselbe im Reiter Text statt Visuell. Wer statt eines eigenen Blocks lieber ein Plugin nutzt, sollte prüfen, ob es die Zwei-Klick-Logik mitbringt. Viele Einbettungs-Plugins laden den Anbieter sofort und verlagern das Datenschutzproblem nur in fremden Code.
In Baukastensystemen wie Wix, Jimdo oder Squarespace heißt das Element Embed oder HTML einbetten und funktioniert nach demselben Muster. Der Einbettungslink ist derselbe.
Was kostet die Einbindung und was ist bei SCANWERK enthalten?
Der Einbettungslink gehört zum Rundgang und kostet nichts extra. Ein Rundgang für eine Wohnung beginnt bei 540 € netto, ein Einfamilienhaus mit rund 120 m² liegt bei etwa 1.020 € netto, jeweils zzgl. 19 % USt. Enthalten sind 12 Monate Hosting, eine Grundriss-Skizze und der Link, den Sie auf Website, Portal und im Exposé gleichermaßen verwenden können.
Den Einbau auf Ihrer Seite können wir übernehmen. Wir rechnen dann nach Aufwand mit 120 € netto je Stunde ab; eine einzelne Einbindung samt Fassade und Mobilprüfung ist in der Regel in einer Stunde erledigt. Anfahrt im Umkreis von 90 Fahrminuten um Dresden ist beim Scan enthalten, der Einbau selbst läuft ohnehin aus der Ferne.
Wenn Sie den Rundgang zusätzlich als Grundlage für Flächenangaben nutzen wollen: Die Maße aus dem Scan sind der Ausgangspunkt für eine Wohnflächenberechnung und für maßstäbliche Grundrisse.
Welche Fehler tauchen bei der Einbindung immer wieder auf?
Der häufigste ist die feste Pixelhöhe, die auf dem Handy alles zerlegt. Danach kommt der fehlende Hinweistext vor der Tour, der aus einer sauberen Fassade wieder eine einwilligungspflichtige Direkteinbindung macht. Der dritte ist ein Vorschaubild, das vom Anbieter geladen wird statt vom eigenen Server, womit die Fassade ihren Zweck verliert.
Dazu kommen zwei kleinere Punkte. Ein iframe ohne loading="lazy" lädt auch dann,
wenn er ganz unten auf einer langen Seite steht und nie gesehen wird. Und ein Rundgang ohne
lang=de begrüßt deutsche Interessenten mit englischer Oberfläche.
Häufige Fragen
Wie binde ich einen 3D-Rundgang in meine Website ein?
Sie brauchen den Einbettungscode des Rundgangs und eine Stelle im Seitenquelltext, an der HTML erlaubt ist. Der Code ist ein iframe mit der Adresse der Tour. In WordPress kommt er in einen Block vom Typ Individuelles HTML, in Baukästen wie Wix oder Jimdo in ein Embed-Element. Bei SCANWERK ist der Einbettungslink im Preis des Rundgangs enthalten.
Braucht ein eingebetteter 3D-Rundgang eine Einwilligung?
Ja, wenn er direkt eingebunden ist. Der Player legt beim Aufruf einen Eintrag im lokalen Speicher des Browsers an. Nach § 25 Absatz 1 TDDDG ist jede Speicherung von Informationen in der Endeinrichtung des Nutzers einwilligungspflichtig, unabhängig davon, ob es sich um ein Cookie handelt. Mit einer Zwei-Klick-Lösung entfällt die Frage, weil vor dem Klick nichts geladen wird.
Setzt der Matterport-Player Cookies?
In unserer Messung am 3. September 2026 keine. Er legt stattdessen unter dem Namen sc_anonymous_id eine zufällige Kennung im lokalen Speicher ab. Das ist rechtlich derselbe Vorgang: § 25 TDDDG spricht von Informationen in der Endeinrichtung, nicht von Cookies. Wer nur nach Cookies sucht, übersieht das.
Wie stark bremst ein 3D-Rundgang die Ladezeit?
Ein direkt eingebundener Rundgang lädt rund 234 Kilobyte, bevor der Besucher etwas anklickt: 81 Kilobyte Dokument und 153 Kilobyte Programmcode für den Player. Die eigentlichen 3D-Daten und Panoramabilder kommen danach noch dazu. Bei einer Vorschaufassade sind es nur die Kilobyte des Vorschaubildes.
Was ist eine Zwei-Klick-Lösung?
Statt des Players zeigt die Seite zunächst ein Vorschaubild mit einem Hinweis, dass beim Start eine Verbindung zu Matterport aufgebaut wird. Erst der Klick des Besuchers lädt den iframe nach. Damit ist die Einwilligung ausdrücklich und dokumentiert, und die Startlast der Seite bleibt unberührt. Auf scanwerk-3d.de läuft die Beispieltour genau so.
Kann ich denselben Rundgang auf Website und Portal verwenden?
Ja. Es ist ein Rundgang mit einer Adresse, die Sie beliebig oft verwenden können: eigene Website, ImmoScout24, Exposé als QR-Code, E-Mail an Interessenten. Es entstehen keine zusätzlichen Kosten je Kanal. Die Nutzungsrechte liegen beim Auftraggeber.
Was kostet die Einbindung bei SCANWERK?
Nichts zusätzlich. Der Einbettungslink gehört zum Rundgang, der für eine Wohnung ab 540 Euro netto und für ein Einfamilienhaus mit rund 120 Quadratmetern bei etwa 1.020 Euro netto liegt, jeweils zzgl. 19 Prozent Umsatzsteuer und inklusive 12 Monaten Hosting. Wenn wir den Einbau auf Ihrer Seite selbst übernehmen, rechnen wir nach Aufwand mit 120 Euro netto je Stunde ab.
Quellen und Stand
- Eigene Messung am Modell qGd7Ckbmhv6 (SCANWERK-Beispieltour) vom 3. September 2026:
82.851 Byte Dokument, 157.154 Byte Programmbibliotheken, 0 Cookies, ein Eintrag
sc_anonymous_idim lokalen Speicher, drei kontaktierte Matterport-Adressen. - § 25 TDDDG, Schutz der Privatsphäre bei Endeinrichtungen, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de.
- MDN
Web Docs zum HTML-Element
iframeund dessen Attributenloadingundallow.
Stand: 3. September 2026. Preise netto zzgl. 19 % USt.